Stella di Faro
Autorin
Romane Kurzgeschichten Biografisches
Meine Bücher
Travemünde Ahoi 1
Rhoda Fink und der Schatten des Fischers
Rhoda Maria Finks erstes Jahr in Travemünde
Travemünde Ahoi 2
Fünf kriminell kurze Küstenstories
Fortsetzung der Rhoda Maria Fink-Reihe in fünf Kurzgeschichten
Reisen mit meiner Tochter
Tagebuchnotizen
Mutter mit erwachsener Tochter auf Reisen, kann das gutgehen?
Die einen sagen so, die anderen sagen so...
Veilchenjahre
Meine Kindheit als Kriegsenkelin
Die ersten zehn Lebensjahre eines Mädchens in den 50er- und 60er-Jahren
Travemünde Ahoi
Rhoda Fink und der Schatten des Fischers
Die Klavierlehrerin Rhoda Maria Fink kehrt nach gescheiterter Ehe in ihre norddeutsche Heimat zurück, um sich hier ein neues Leben aufzubauen. Doch auch an ihrem Seelenort, im Ostseebad Travemünde, scheint nicht immer die Sonne ...
Leseprobe
Da war sie also wieder. Zurück.
Nicht zurück in ihrem alten Leben, da machte
sie sich nichts vor, aber zurück in ihrer Stadt. Und wieso eigentlich ihrer? Während der Schulzeit hatte sie die hohen Türme der alten Hansestadt, besonders die doppelten von Dom und St. Marien, oft als kalt und abweisend empfunden. So, als ob diese hohen Steinberge das kleine Mädchen nicht wahrnahmen, nicht haben wollten, als wenn es nicht dazugehörte.
Heute gehörte sie noch viel weniger dazu, schließlich war sie fast zwanzig Jahre weg gewesen. Die wenigen Besuche bei ihren Eltern, nach dem Tod ihres Vaters nur bei der Mutter, die zählten da nicht.
Und trotzdem, irgendwie hatte sie das Gefühl, nach Hause zu kommen.
Mit der rechten Hand zog sie ihren großen Koffer hinter sich her, mit der linken schleppte sie eine schwere Reisetasche, während die Handtasche ihr ständig von der Schulter rutschte. Leise erklangen die ersten Töne von Beethovens ‚Für Elise‘.
Handy! Sie blieb stehen und wühlte in dem schwarzen Lederbeutel. Wo hatte sie neulich noch gelesen, dass die meisten
Frauen durchschnittlich vierundsiebzig Tage ihres gesamten Lebens damit verbringen, etwas in ihrer Handtasche zu suchen?
Okay, so lange brauchte sie nicht, aber der Anruf war verpasst. Er kam von Ipunkt, ihrer besten Freundin. Sie musste immer lachen, wenn sie an diesen Namen dachte.
Eigentlich hieß ihre Freundin Iris, aber einer von deren vielen Verflossenen hatte sie Ipunkt genannt, weil sie ihre an ihn gerichteten Liebesbriefe immer mit I. unterschrieben hatte. Der Freund war inzwischen vergessen, der Name geblieben...
Travemünde Ahoi 3
Rhoda Fink und der Chor der Möwen
coming soon...
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